skip to content

Archiv

Der Verein Website Baker Org e.V.

Mit dem Verein werden einige rechtliche Probleme beseitigt.

Während das CMS Website Baker permanent weiterentwickelt wurde, hing der organisatorische Unterbau etwas in der Luft: Wem gehört "die Marke Website Baker" eigentlich? Wer kümmert sich um Server, Spenden, Administration?
Um Website Baker auch im "richtigen Leben" auf gesunde Beine zu stellen, wurde daher ein Verein gegründet.

Schon die sehr stabile und sichere Version 2.7 wurde völlig ohne Zutun seines "Erfinders" Ryan Djurovich entwickelt. Als dann der mittlerweile 19jährige Australier verkündete, dass er sich in Zukunft ganz auf ein völlig anderes Projekt konzentrieren wolle, hing das Projekt Website Baker etwas in der Luft: Dabei geht es gar nicht um die Software, vielmehr tauchten einige rechtliche und administrative Fragen auf: Wem „gehört“ Website Baker eigentlich? Das mag für viele eine rhetorische Frage sein, aber im Land der Anwälte und Finanzämter braucht es Namen, Adressen, Steuernummern, um überhaupt zu existieren.

Warum ein Verein?

Gegenüber physischen Personen hat ein Verein viele Vorteile: Demokratische Struktur, Transparenz, das Ausscheiden einzelner Personen gefährdet den Fortbestand nicht, steuerliche Gründe.
Da es schwierig ist, einen "internationalen" Verein zu gründen, wurde der Standort Deutschland gewählt; zweifelsohne gibt es derzeit hier die größte Fangemeinde.
Der Vereinsvorstand besteht aus Leuten, die im Forum gut bekannt sind und seit langem Fragen beantworten, Core+Module entwickeln, Testen, Checken usw, kurz: das Werk am Laufen halten: Ruud Eisinga (Ruud), Raymond Plügge (erpe),  Klaus Weitzel (kweitzel), dazu noch viele andere, die Aufgaben in den Teams übernommen haben.

Was sich dadurch ändert

Zunächst einmal nichts: WebsiteBaker ist und bleibt ein freies Open Source CMS unter GNU-Lizenz. Jeder kann sich das CMS herunterladen, installieren, frei verwenden und bei Bedarf im Forum Hilfe erwarten. Kostenlos.

Aber für manch einen, der zb als Webdesigner mit WebsiteBaker Geld verdient, ohne sich durch direkte Mitarbeit dafür zu bedanken, gibt es jetzt Linderung: Die Mitgliedschaft als „Fördermitglied“ wirkt gewissenberuhigend, steuerschonend und hilft, das stabile und handliche CMS weiter zu entwickeln. „Drei in einem“ also. Und das für 1.5 BigMacs im Monat.
Wer hingegen selbst Hand anlegen will und sich – in welcher Form auch immer – am Projekt beteiligen will, kann als „ordentliches Mitglied“ im Verein aufgenommen werden und zahlt keinen Mitgliedsbeitrag.

Mehr Info: club.websitebakers.com

Back

Kommentare:

25.08.2009

Kirk

Chio Du hast es auf den Punkt gebracht. Auch wenn ein Verein so ein wenig altbacken anmutet, so kann er doch eine gute Grundlage zum stabilen fortbestand unserer "Backstube" bedeuten. Zum ersten mal werde ich nun Mitglied eines Vereins. Das hätte mir einer mal sagen sollen....

26.08.2009

mr-fan

echt gut zusammenfassender Artikel!
Ich arbeite selbst halbtags für einen e.V. aus einem anderen Bereich und kann sagen diese Form ist für eine Internetcommunity alles andere als altbacken...auch die SELFHTML ist ein e.V. ebenfalls gemeinnützig! Hoffe das auch Ryan bald eine positive Stellungnahme dazu gibt.

Viele Grüße aus dem Nachbarland
Martin

01.09.2009

Funas

Hmm, "gehört" WB denn jetzt (offiziell) dem Verein?

Kommentar

Name:

E-Mail (required, not public):

Webseite:

Kommentar :

Up
K