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Maßgeschneiderte Suche

0 Ergebnisse darf es bei einer guten Suchfunktion nicht geben.

Welches Angebot ist in meiner Nähe? Wo ist morgen eine Veranstaltung? Welches Ding wofür? Welche Teile gehören zusammen? Für spezielle Fälle ist es nötig, die Suchfunktion entsprechend zu erweitern oder zu ändern.

Für die Suche nach Standorten, Eigenschaften, Preis usw reicht die Standard-Suche nicht aus. Hier muss individuell Hand angelegt werden - und zwar schon bei der Planung der Module.

Die wichtigste Regel:

Wer sucht, soll IMMER etwas finden. Auch wenn es nicht ganz genau passt - was "passt" entscheidet letztlich der Suchende. Nichts nervt mehr, als eine detaillierte Suchfunktion, die dann aber kaum etwas findet.

Tatsächlich hat auch der Suchende nicht immer eine ganz klare Vorstellung, was er eigentlich sucht und ist entsprechend flexibel. zB: Jemand sucht ein Zelt für seine Familie = 4 Personen. Natürlich wird man ihm zuerst die 4-Personen-Zelte zeigen - aber gleich darauf auch die 5-Personen-Zelte: Das Gepäck will er vielleicht ja auch noch unterbringen, und die Kinder könnten größer werden.
Das kann sich natürlich in anderen Fällen völlig anders ergeben; wichtig ist: Denken!: Was will jemand finden? Wie kann ich ihn am besten unterstützen?
Die Suchfunktion einer Website muss das übernehmen, was ein guter Verkäufer in einem Geschäft macht: Anbieten, was passen könnte.

Ich erlebe immer wieder, dass Kunden eine Suchfunktion wie bei www.mobile.de o.Ä. wollen: Viele, viele Optionen, viele viele Ergebnisse.
Das ist der falsche Weg: Das sind oft alte, gewachsene Strukturen, die man heute anders machen kann und soll.

Der größte Feind ist hier Betriebsblindheit. Häufig versucht der Seitenbetreiber seine internen, historisch gewachsenen Gegebenheiten nach außen abzubilden und übersieht dabei, dass seine Kunden vielleicht ganz andere Kriterien haben.

Wer zb ein Zelt will, wird selten zuerst nach dem Hersteller oder nach dem Gestänge-Material suchen. Viel eher wird es Personenanzahl, Einsatzzweck, und vielleicht auch die Preisklasse sein.

Geordnet flexibel bleiben!

Gerade der Preis ist ein häufiges Kriterium, das aber flexibel gehandhabt werden soll: Wer als Obergrenze 100€ angibt, wird auch 110€ zahlen - wenn sonst alles passt. Aber natürlich ist jemand sauer, wenn ihm schon gleich auf Pos 1 etwas angeboten wird, was teurer ist, und erst danach die preislich richtigen Ergebnisse.

Suche nach Standorten

Achtung: Industriegebiet!

Gerade in Industriegebieten liefern Adress-Angaben oft haarsträubende Ergebnisse, die sich noch dazu auch noch ändern; nicht immer zum Vorteil. Geokoordinaten hingegen stimmen immer, solange das Gebäude nicht herumhüpft.

Postleitzahlen sind out - Geokoordinaten sind die Zukunft: Mit Geodaten lassen sich leicht die nächstgelegenen Standorte berechnen. Den Nutzerstandort erfragt man entweder durch einen Klick auf eine Karte oder über die Standortabfrage des Handys/PCs, zur Not auch über Adresseingabe und anschließende Umrechnung in Koordinaten.

Beachten muss man, dass sich Entfernungen nur auf relativ kurze Distanzen (<1000km) einfach berechnen lassen, irgendwann kommt eben der Umstand ins Spiel, dass die Erde eine Kugel ist, dann wirds etwas schwieriger.
Viel Aufwand ist es auch, die tatsächliche Strecke (statt der Luftlinie) herauszufinden, was aber nur im Hochgebirge oder auf sehr kurze Distanzen (<10km) wirklich eine Rolle spielt.

Km-Angaben sollte man besser unter den Tisch fallen lassen. Das ist aber weniger Problem, weil die Leute ohnehin wissen, wie weit die Orte in ihrer Umgebung entfernt sind, außerdem ist nicht immer der nächstgelegene Ort auch der, der am besten "auf dem Weg" liegt.

Einen Routenplaner direkt einzubinden ist mit relativ viel Aufwand für wenig Gegenliebe verbunden. Ein Link zu Google Maps (mit Übergabe der Adresse) reicht und funktioniert auch in einem Jahr noch.

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