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Kurze Webdesign-Auszeit

Muss ja nicht immer Arbeit sein. Mein kleines Hobby: 3D Spiele machen.

Ich zähle die WB-Sites gar nicht mehr, die ich schon gemacht habe. Und 6 weitere sind "im Schlauch". Dazwischen mal was ganz anderes: 3D Online-Spiele programmieren. Erholsam...

"Auszeit" schaut bei mir so aus, dass ich genau das mache, was ich sonst auch mache, nur eben nicht für Kunden, sondern privat, für mich selbst. Ohne Hintergedanken und Bezahlung.
Diesmal habe ich mir wieder mal das 3D Browserspiel "The Hoverster" vorgenommen und aufgeputzt, aufgepeppt, erweitert.

3D Browsergame "The Hoverster"

The Hoverster ist ein schräges kleines Browserspiel, unkompliziert und bunt – wie ich es mag. Man fährt mit einer Art Luftkissenboot höllenschnell durch Landschaften und sammelt entweder Bluebeanies oder fährt Rennen gegen andere.

Rennen online fahren
oder Punkte sammeln
in Alien-Landschaften

Ziemlich bunt: Mittlerweile gibt es 26 Landschaften, in denen man wie ein Verrückter herumdüsen kann.

Die Gegner sind computergeneriert und -gesteuert, ein "echtes Multiplayer-Rennen" wäre zwar technisch möglich, in der Praxis scheitert es aber an den "Latenzzeiten", also der Zeit, die im Netzwerk zum Abgleich der Spielzustände nötig ist. Dazu ist der Hoverster schlichtweg zu schnell und eine Vorausberechnung ist auf den engen Go-Kart Strecken nicht möglich. Immerhin habe ich ihnen einiges an Intelligenz mitgegeben, sie beobachten den Spieler und ändern darauf ihr Fahrverhalten entsprechend; werden aggressiver, wenn der Spieler in Führung liegt, lassen je nach Renn-Laune mal den Bleifuß vom Pedal, wenn sie ohnehin keine Chance mehr haben. Manche sind immer die Favoriten, andere immer die Looser. Man merkt kaum, dass sie nicht echt sind, dafür sind sie immer verfügbar und meckern nicht. Auch ein Vorteil.

So ein Spiel macht man in der Regel mit "Shockwave", genauer: Adobe/Macromedia Director, einer Software, die ursprünglich zum Erstellen von interaktiven Animationsfilmen gemacht war, in der Zwischenzeit aber eine sehr mächtige Scriptsprache dazubekommen hat. "Lingo" kennt keinen Strichpunkt, keine geschweiften Klammern; sondern Zeilen und "end if", und ist auch sonst etwas gewöhnungsbedürftig, hat aber einen recht guten Debugger dabei, mit dem man jederzeit - zur Laufzeit! - die Werte aller Variablen einsehen kann. Ein Segen.

Die Landschaften selbst mache ich in einer älteren Version von Cinema 4D, allemal ausreichend: Die Texturen (=Oberflächenfarbe) entstehen  in Photoshop, sie kommen erst nachher in Director drauf (per Script), ebenso alle beweglichen Teile.

Natürlich können in so einem Spiel nur einfache 3D-Modelle und Oberflächen verwendet werden, schließlich muss der Rechner 30 mal/Sekunde alles neu berechnen können. Schatten, Licht, runde Kanten – alles nur vorberechnet und "aufgemalt". Das ist aber nicht wirklich ein Nachteil, bei dem Tempo schaut sich ohnehin keiner die schöne Landschaft aus der Nähe an.

Und: Aus mit der "Webdesign Auszeit"

3D Browsergame Hoverster

OnlineGame Hoverster:

Mit Shockwave direkt im Browser zu spielen.

Selbstverständlich braucht ein OnlineGame eine Website. Etwas vertrackt mit Frames gemacht, sonst würde man bei jedem Klick auf einen Menüschalter das Spiel neu starten. Aufgrund von Sicherheitsbeschränkungen funktioniert die Kommunikation zwischen Spiel und Website nicht mehr richtig, beides ist also völlig unabhängig voneinander. Verschmerzbar.

Und natürlich habe ich auch diese Site wieder ein wenig runderneuert. Das News-Modul zum Großteil ersetzt durch "Topics", das weit mehr Spielraum lässt, weil es ohne besonderes Gefrickle auch mit Bildern und dem 2. Block umgehen kann.

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