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Praktisch: Google Webmastertools

Der Website unter den Rock geschaut.

websitebaker.at enthält also 624 Seiten. Aha! - ich wusste gar nicht, dass es so viele sind. Und keine Malware. Gut so. Und 1836 Links, sagt er, der Google, der Schelm.

Wenn man schon Google Analytics auf der Seite hat, ist der Schritt zu den Webmastertools nicht weit. Die Einrichtung ist schmerzlos: Man braucht ein Google-Konto, um sich anzumelden. Dann bekommt man eine kleine Datei zum Download, die man per FTP ins Root der Domain stellt. Sobald Google sie findet dauert es ein paar Stunden und man bekommt die Zahlen serviert.

Der wesentliche Unterschied zu Analytics ist, dass man weniger das Besucherverhalten, aber eher die "technische Seite" sieht: Fehlerhafte Zugriffe, Links, doppelte Titles usw. 
Und: Anders als bei Analytics braucht man keine Datenschutz-Bedenken haben, man erfährt ja an sich nichts über die Besucher, sondern von Google selbst.

Anzahl der Seiten

Interessant ist zb die Zahl der Seiten - hier kann es grobe Abweichungen zur "gefühlten" Realität geben. Vorallem: Weniger kann mehr sein! Mitunter erzeugen Module viele (nahezu) identische Seiten, die aber verschiedene URLs haben. Dem sollte man nachgehen und eventuell die Ursachen beheben. Ein Indiz dafür sind sprunghafte Veränderungen; etwas, was Google so gar nicht mag. Hilfreich dabei ist auch ein Blick auf die doppelten Titles und Meta-Descriptions.

Ob Google ein Problem mit doppelten Titles und Meta-Descriptions hat, weiß man nicht so genau. Die Meinungen schwanken zwischen: "Google wird mich strafen und peitschen!" und "Völlig egal!". 
Ich sage: Es wird nicht schaden, wenn man sich etwas drum kümmert; überhaupt dann, wenn die Nase vom vielen Bohren schon weh tut.

 

Fehler bei den Zugriffen (404, Soft 404,)

Suchmaschinen-Bots können hartnäckig sein - Google ist da noch vergleichsweise harmlos. Dennoch halten sich gelöschte Seiten/Dateien ewig in der Datenbank und der Bot sucht sie immer wieder. Das macht es mitunter schwierig, die wirklichen Fehler zu finden.
Grundsätzlich sollte man dem Bot klare Zahlen zurückliefern: "410" für "Nicht mehr da" und "301" für "Für immer verschoben". Der (auch/vor allem in Menu-Links) häufig genutzte 302er bedeutet für Google: "Die Seite kommt wieder, warte mal", wodurch sie immer wieder als Fehler gelistet wird. Auf dem 410er Ohr ist Google leider ein wenig taub, besser ist 301, dazu muss man aber eine Ersatzseite angeben.
Kurz noch zum Soft404: Das ist etwas, was Google für einen 404 hält, obwohl tatsächlich kein Fehler 404 zurückgeliefert wurde.

Soft404:
Der Trick ist einfach: Der Bot ruft eine Seite auf, die es sicher nicht gibt, etwa gdfg8734hsdfs8zh.html. Das, was da kommt, merkt er sich - und immer wenn das gleiche wieder kommt, wars wohl ein Fehler, ein Soft404.

 

Der plötzliche Sprung hier im Screenshot:
Ganz einfach: Ich habe ALLE Fehler als korrigiert markiert, obwohl ich Schlingel gar nichts korrigiert habe. Dadurch bekommt man aber wieder den Blick fürs Wesentliche. Und: Google löscht vielleicht ein paar der ganz alten aus dem Gedächtnis.

 

Eingehende Links

Gesichert ist: der Wert der eingehenden Links ist ein wesentliches Ranking-Kriterium von Google. Ebenfalls gesichert: Was der "Wert" ist, weiß nur Google - UND: Google flunkert auch gerne mal beim Auflisten. Wichtig ist weniger die große Zahl, sondern die Anzahl der verschiedenen Domains und die sogenannte Themenrelevanz, also ob Google die Seiten dem selben Themenkreis zuordnet.
Trotzdem: Ein paar solltens schon sein und mehr ist immer gut.

 

Suchanfragen

Hier auf websitebaker.at gibt es keine überraschenden Ergebnisse, bei anderen Domains kann es durchaus erhellend oder gar erheiternd sein, mit welchen Begriffen eine Site denn so gelistet wird. Ich verrate mal: auf beesign.com ist der Begriff "Gurkenkönig" einer der Renner ;-)

Dass websitebaker.at nicht so toll gelistet ist, hat einen relativ einfachen Grund: Die Domain wird Österreich zugerechnet und ist deswegen für die 10x so vielen Google-Nutzer in Deutschland schlechter gerankt. Dafür ist sie in Österreich top - aber Österreich ist eben kleiner.

 

 

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Kommentare:

27.06.2013

Michael

Vielen Dank für den sehr interessanten Artikel der hier veröffentlicht wurde. Sehr viele informative Artikel auf dem Blog, das möchte ich einfach mal posten.

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