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Webdesign für Smartphones - Der Stand 2012

einfach mal zuwarten, eigene Smartphone-Version oder Responsive Webdesign?

Für manche Websites kann es durchaus Sinn machen, wenn sie auch für Smartphones aufbereitet werden. Die Möglichkeiten und Ansätze: einfach mal zuwarten, eigene Smartphone-Version oder Responsive Webdesign?

OK - welche Möglichkeiten gibt es:

Nichts machen - einfach mal zuwarten

Jetzt hat man gerade mal die Website heruntergebogen - und soll schon wieder? Noch dazu wo sich das alles dauernd ändert?

  • Pro: Die kolportierten Zahlen zum "Mobilen Zugriffen" sind ziemlich geschönt: Im B2B-Bereich sehe ich derzeit weit unter 5% Smartphones - und das sind Leute, die sich freuen, dass ihr tolles Handy ganz normale Webseiten so schön darstellen kann. Wenn sie wirklich etwas bestellen wollen, finden sie hoffentlich die Telefonnummer.
  • Contra: Im B2C Bereich schaut die Sache etwas anders aus - überhaupt dann, wenn es um "Orte" im weiteren Sinn geht: Hotels, Restaurants, aber auch Fachgeschäfte: Hier suchen potentielle Kunden unterwegs und gezielt, und wollen sich nicht erst ewig durch winzige Menüpunkte quälen. Wer das nicht bietet, verliert Kunden.

Eine eigene Smartphone-Version der Website

Das wird derzeit oft gemacht: Die wesentlichen Inhalte (manchmal auch die ganze Website) für Smartphones aufbereitet und über eine mehr oder weniger aufdringliche Weiche zugänglich gemacht.

  • Pro: Nicht nur das Design, sondern auch der Inhalt kann optimal auf die Zielgruppe abgestimmt werden. Mit einem CMS wie WebsiteBaker hält sich der Aufwand sehr in Grenzen.
  • Contra: Vieles muss doppelt gepflegt werden, wenn man es wirklich ernst nimmt. In der Praxis ist das aber halb so schlimm, das reine Einstellen von Inhalten ist ja gleich geschehen, wenn man sie erst einmal hat.

One for All - Mobiles First!

"Responsive Webdesign" ist eine ganzheitlicher Ansatz; etwas verkürzt: Die Website wird insgesamt für alle Geräte erstellt, mit Hauptaugenmerk auf Smartphones, aber so, dass sie auch auf dem Desktop-PC gut aussieht. Das Design passt sich mit Hilfe einiger Tricks selbständig an das Gerät an.

  • Pro: Smartphone, Tablet, PC, Kindle... alles was einen Bildschirm hat, wird optimal bedient - und die Website ist nur einmal zu erstellen und zu pflegen.
  • Contra: Ein fliegendes Transport-Renn-Moped mit 30 Sitzplätzen. Eine so gestaltete Website kostet gut das doppelte und leistet pro Anwendungszweck die Hälfte: Sie schaut nie wirklich gut aus, weder am Handy noch am PC. Die Pflege ist nur theoretisch einfacher, in der Praxis erfordert sie viel Knowhow.

Trotzdem kann man "Responsive Webdesign" - oder zumindest Teile davon - andenken, wenn man mit sehr vielen Zugriffen von allen möglichen Geräten rechnet und die Website eine sehr geordnete Struktur hat. Z.B. Facebook nutzt teilweise derartige Techniken, andere Social-Media Plattformen ebenfalls.

Nachtrag

Ein sehr interessanter Artikel ist im WebmarketingBlog.at erschienen:
“Mobile SEO Generation” – Stehen wir inmitten einer Revolution?

 
 

 

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