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Aktuell auf WebsiteBaker.at

Katerstimmung und gute Vorsätze

Jetzt ist es also geschehen: die DSGVO ist in Kraft, und das Internet läuft immer noch. Wenn Websites abgedreht worden sind, ist es niemandem aufgefallen. 
Ein bissel was bleibt aber übrig von dem ganzen Theater: Man stellt sich Fragen. Und das soll auch so sein.

Die DSGVO richtet sich natürlich nicht gegen den kleinen Blogger, sondern gegen Google & Co, ohne die scheinbar im Web nichts mehr läuft. 
Die Frage muss erlaubt sein: Ist das gottgegeben? Muss das so sein? Ich denke: Nein, es geht auch ohne diese krummen kleinen Deals: Du bekommst die Daten meiner Besucher, ich bekomme ein bissel Convenience.

Google Analytics

Ca 80 Websites habe ich in der letzten Zeit angefasst; bei vielen davon auch Google Analytics entfernt.

Man sollte sich schon fragen: Warum sollte ich Google all diese Daten in den Hals stopfen, um dann im wesentlichen nur zu erfahren, ob ich mehr oder weniger Besucher hatte. Klar, da gibt es viel mehr zu sehen, aber Hand aufs Herz: Wer schaut da schon wirklich rein? 
Wenn eine Site jetzt 5 Jahre Analytics drauf hatte, kann ich mir denken, was in den nächsten Jahren sein wird.
Ich muss den Account bei Google ja nicht löschen, ich kann den Code jederzeit wieder reinkopieren. Falls ich rückfällig werde.

Google Maps

Das ist schwer zu ersetzen, wenn man sich nicht hinsetzen will und eine rechtefreie Landkarte selbst zeichnen will. Von den kleinen Goodies, die Maps bietet, ganz abgesehen. Zur Erinnerung: Googel Maps macht in Punkto Schüffeln das gleiche wie Analytics, der Unterschied ist nur, dass Maps nicht auf jeder Seite eingebunden sind.

Auf den meisten Websites kommt Google Maps aber nur einmal vor: unter Kontakt oder Impressum. Und das ändert sich auch kaum mehr.
Mit nur ganz wenig Code kann man das so gestalten, dass die Karte erst auf Wunsch eingeblendet wird. Das spart nebenbei auch ganz schön viel Ladezeit; Google-Maps ist ja nicht gerade leichtfüßig.

Google YouTube

Statt youtube.com kann man auch youtube-nocookie.com verwenden, der Rest der URL bleibt gleich. Damit wird immerhin schon mal kein Cookie mehr gesetzt. Die IP-Adresse wird nach wie vor an Google übertragen, da man YouTube-Videos aber nicht so oft auf der Website hat, sollte das verschmerzbar sein.

Google Fonts

Ich weiß jetzt nicht, ob man auch bei Fonts und CSS ein Cookie setzen kann (an sich sollte das möglich sein). Zumindest bisher geschieht das aber nicht.
Es ist keine schlechte Idee, gängige Fonts wie zb Open Sans von Google zu laden, weil sich diese dann schon sehr wahrscheinlich im Browsercache befinden, wodurch die Ladezeit sehr verkürzt wird.
Aber natürlich: Man kann die Fonts auch am eigenen Server bereitstellen.

Endlich Cookiefrei!

Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, es kann auch einfach ein gutes Gefühl sein, die Datenkrake rausgeschmissen zu haben. Ohne Qualitätsabstriche.

Wir haben uns da schon viel zu sehr dran gewöhnt, dass Google überall dran und drin ist.

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